„Ein Kontinent rennt frontal gegen die Wand …“

Versucht einmal bewusst etwas zu zerstören. Wahrscheinlich wird es euch gelingen, wenn dazwischen „ein Mittler“ ist, etwa irgendein Werkzeug. Unmittelbar ist es schon wesentlich schwieriger, wenn nicht ohne Not gar unmöglich.

Nehmen wir als Beispiel eine Glasscheibe.

Ich behaupte mindestens 9/10 werden eine Glasscheibe nicht einfach so mit der Faust durchschlagen, sondern selbst in der Bewegung kurz vor dem Einschlag teilweise oder völlig „zurückziehen. Wenn es hinter der Scheibe etwas zu retten gibt, wird der Prozentsatz höher sein, aber auch in diesem Fall werden viele zu einer indirekten Methode der Zerstörung greifen, einem Hammer oder ähnlichem Werkzeug.

Gesellschaftlich scheint das wieder einmal ganz anders zu sein. Eine ganze Gesellschaft wirft sich gerade mit klingendem Spiel und Todessehnsucht ‚in die Scheiben‘, ohne über Alternativen überhaupt nur nachzudenken.

Kaum ist vDL in der EU inthronisiert, nimmt das absolute Unheil zügig Fahrt auf.

Das EU-Parlament hat heute offiziell den „Klima- und Umwelt-Notstand“ ausgerufen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article203888130/Klimanotstand-Jetzt-wird-Panik-zum-Politik-Prinzip.html

Ich bin so sprachlos, dass es mir nicht einmal mehr gelingt den Kopf zu schütteln.

Klimanotstand jetzt nicht mehr nur in Telgte, Charlottenburg, Bottrop oder Ludwigslust, sondern gleich der „komplette“ Klima- und Umweltnotstand für ganz Europa.

Dazu fallen einem, zumindest mir, keine rationalen Argumente mehr ein.

Um es auf den Punkt zu bringen: die vDL-EU macht Panik zum grundlegenden Konzept politischen Handelns.

Leute, ihr werdet Euch noch wundern, wie gründlich sie Euch das Fell über die Ohren ziehen werden.

Gut vorbereitet haben sie es mit ihrem medialen Trommelfeuer, welches jegliche kritische Stimme unterdrücken soll, schon seit Jahren.

Und wieder latschen Millionen von Menschen willfährig und ohne jegliche Not den ‚Rattenfängern von Hameln‘ hinterher. Sie müssen nur laut genug trommeln und pfeiffen.

Wie seltsam anziehend doch Weltuntergangs-Wünsche sein können.

Auch wenn ich mir sicher bin, dass ich Euch zum Shitstorm animiere, hier ein Zitat von Henryk Broder zur Sache:

„Ich liebe Greta. Nicht wegen ihrer Zöpfe, nicht wegen ihres Mondgesichts, nicht weil sie an Asperger leidet und auch nicht weil sie das Schulschwänzen zu einem moralischen Imperativ erhoben hat. Ich liebe Greta, weil sie es – wenn auch ungewollt – geschafft hat, die westliche Gesellschaft als das zu entlarven, was sie ist: abergläubisch, dekadent, dumm, hysterisch, infantil und süchtig nach Erlösung.“

Die Formulierung ‚Mondgesicht‘ halte ich für ungezogen, Henryk und Deiner nicht würdig, ich halte sie Deiner Erregung zu Gute. Alles Andere jedoch würde ich Wort für Wort unterschreiben.

‚Volksdroge‘ Alkohol …

Der Schweizer ‚Blick‘ widmet sich aus Sicht des Boulevards dem Thema ‚Volksdroge Alkohol‘.

Ich finde das Thema ausgesprochen wichtig, sehe ich doch fast täglich die meist schon irreversiblen Auswirkungen.

Übrigens ist der hier vorgestellte Kurt Hosner wesentlich weiter, als viele Menschen in Nadelstreifen hierzulande. Er bekennt sich zu seiner Alkoholkrankheit, er hat sie akzeptiert ohne die Kraft und die Motivation aufbringen zu können, etwas dagegen zu tun. Zumindest hat er einen ersten Schritt vollzogen!

Es ist heute durchaus gesellschaftsfähig jeden Tag Alkohol zu trinken.

Dies meist unter dem löchrigen Deckmantel des ‚Genusses‘. Weinreisen werden beworben, Wein-Verkostungen aller Orten, fast täglich Anrufe von irgendwelchen Weingütern auf meinem geschundenen Anrufbeantworter, die Reihe der Verführungen ist lang.

Nahezu jede zweite – meist junge – Frau sieht ‚das Glas Wein‘ am Abend nicht als Alkohol. Das ‚Sektchen‘ schon über den Tag oder der ‚Piccolo‘ bereits in der Mittagspause wird spontan nicht mehr als erwähnenswert erachtet.

Und die falschzüngige Relativierung, „Alkohol? Nein, Schnaps trinke ich überhaupt nicht!“ – möglichst noch mit drei empörten Ausrufezeichen in der Stimme – geschenkt!

Also Leute, stellt den ‚Piccolo‘ kalt, es ist bald mittag und heute Abend kippt euch bei Kerzenschein den blutroten Alkohol ‚mit blumigem Bouquet und weichem Abgang‘ hinter die Binde.

Seid dabei gewiss, weder Eure Leber noch Euer Gehirn vergessen etwas, Prost.

Jetzt geht der Gaul mit Ihnen endgültig durch …

Am späten Abend lese ich dieses Zitat. Zuerst dachte ich, ich habe falsch gelesen, weil nach einem harten Arbeitstag meine Brille beschmiert ist. Aber nein, es ist wirklich ernst gemeint.

https://www.bild.de/

„Die Welt braucht unsere Führung“, sagt eine ehemalige Bundespolitikerin, die in ihren bisherigen Ämtern nicht mit Lorbeeren überschüttet worden ist.

„Was ist eigentlich ihr Style…?“

November, draußen ist es grau trist, feucht und kalt, genauso fühle ich mich auch.

Ein sehr zähes Gespräch mit einem Mann, Ende vierzig, „ja“, „nein“, viel mehr passiert nicht. Um meinem zunehmenden Missmut Raum zu geben und den Mann aus der Reserve zu holen, spreche ich sein auffallendes Äußeres an.

Er ist ziemlich groß, seine schon schütteren Haare sind zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, es wirkt irgendwie komisch, unrasiert, ein auffallend bunter Schal, lässig umgewunden, Goldkette, Armband, sichtbar teure, ebenfalls bunte Kleidung. An den Füßen neue Budapester, in Deutschland nur echt von der Bietigheimer Firma ‚Heinrich Dinkelacker‘, erkennbar an dem charakteristischen Schriftzug auf der Schuhsohle. Vielleicht gibt es aber auch hier schon Fakes aus China, ich weiss es nicht.

Jetzt wird seine Rede flüssiger, er kann von seinen eigentlichen Problemen ablenken, umständlich und nachdrücklich erklärt er mir sein Outfit, als müsse er einem blutigen Analphabeten die Grundzüge der Schrift erklären.

Am Schluss seines Sermons lässt er seinen Blick über mich schweifen, abschätzig wie mir scheint: „Und was haben Sie für einen Style?“

Ja, was habe ich für einen Style? Einfach zu beantworten: „Keinen.“

In meinem Schrank ist es sehr übersichtlich: ein Stapel T-Shirts weiß, ein Stapel T-Shirts schwarz, ein Stapel Boxershorts schwarz, ein kleiner Kasten mit Socken schwarz, mehrere dünne Pullover Cashmere mit Rundhals oder V-Ausschnitt, mehrere Jeans schwarz und blau, für die Arbeit zu Hause, für den Alltag, für „gut“ und für „besondere Gelegenheiten“. Einige Hemden, die ich notgedrungen im Sommer trage, aber nicht liebe. Dazu ein Anzug, der bei Hochzeiten und Trauerfeiern zum Einsatz kommt. Ich glaube, irgendwo liegen einige ältere Krawatten, sie haben Pech, dass sie mir irgendwann geschenkt worden sind.

Mein einziger kleiner Luxus sind Bär-Schuhe aus – na? siehe oben – Bietigheim.

‚Style‘ war für mich nie wichtig.

In meiner Kindheit war Geld immer knapp und entsprechend war meine Kleidung. Ich erinnere für den Winter einen grünen Lodenmantel, genäht von meiner Mutter aus einem „gewendeten“ Mantel meines Großvaters. „Gewendet“ hiess, ein gebrauchtes Kleidungsstück wurde aufgetrennt, der Stoff gewendet, also das Innere nach außen und daraus wurde ein neues Kleidungsstück zusammen genäht. Mit meinem grünen Mäntelchen war ich das Gespött meiner Klasse, aber warm war er. Von den „langen, dunklen Wollstrümpfen mit Leibchen“ mag ich schon gar nicht mehr sprechen.

Mit 14 Jahren verdiente ich mein erstes eigenes Geld und kaufte mir, ‚was ich wollte‘, eine Jeans. Und seitdem trage ich geschätzt 360 Tage des Jahres Jeans.

Vielleicht ist mein Style die Glatze, zuerst aus Mangel an verwertbaren Haaren und jetzt seit vielen Jahren aus Bequemlichkeit. Zuerst war ich es leid meine wenigen Haare immer wieder über die Halbglatze zu toupieren und die Haarschneidemaschine wurde auf „null“ gestellt.

Also, ich habe keinen ‚Style‘, finde das nicht defizitär, ich bin eben, wie ich bin, ’stylelos‘.

„Das Grüne Gewölbe …“

In Dresden wurden am 25 November 2019 bei einem brachialen Überfall Kulturgüter von unschätzbarem Wert gestohlen. Trotz moderner(?) Sicherheitstechnik konnten die Verbrecher innerhalb weniger Minuten den Raub vollenden und danach unerkannt und unbehelligt entkommen.

Auf veröffentlichten Videoaufnahme ist zu sehen, wie die Vitrine brachial mit einer Axt (?) zerschlagen wurde. Weiter lässt die graue und dunkle Aufnahme keinerlei Rückschlüsse auf die Täter zu.

Es steht mir nicht an das Sicherheitskonzept des Museums zu bewerten, effektiv kann es jedenfalls nicht gewesen sein, sonst wäre die Aktion nicht so ungestört abgelaufen.

Eine grundlegende Frage bleibt allerdings: Warum geht, sobald die Überwachungskameras aktiviert werden, nicht automatisch das Licht an, damit auf den Aufnahmen auch etwas erkannt werden kann? Darauf kann ich mir beim besten Willen keinen Reim machen.

In den Medien gab es schon wenige Stunden nach dem Raub eine gewisse Häme, „Na die Sachsen sind selbst dazu zu blöd.“

Bereits am Nachmittag des Tattages gab es eine Pressekonferenz der Verantwortlichen.

Dort sassen den Vertretern der Medien 6 Menschen gegenüber:

  • der Museumschef der Schatzkammer;
  • die SKD-Generaldirektorin;
  • der leitende Staatsanwalt;
  • der Polizeichef von Dresden;
  • der leitende Kriminalbeamte von Dresden;
  • der Pressesprecher der Dresdner Polizei;

Wenn ich richtig gegoogelt habe, ist in der Tat der Pressesprecher genuiner Sachse, alle anderen sind aus fremden Gefilden ‚importiert‘.

Soviel zu dem Argument: „Selbst dazu sind die Sachsen zu blöd.“

Einen guten Abend noch und wenn Euch jemand besonders schöne Juwelen anbieten sollte, bitte vorsichtig sein!

„Betagte arbeiten länger …“

Seit einigen Stunden wird in den Nachrichtensendungen unisono darüber berichtet, dass Irgendjemand wieder einmal festgestellt hat, dass ‚Betagte‘ heute länger arbeiten als noch vor ein paar Jahren.

Die Ursachen sind vielgestaltig und nicht jeder schon länger hier lebende Betagte bringt den Erfindungsreichtum von Roma-Clans auf, wenn es um Betrug am Sozialsystem geht. Bevor ich hier wieder als Rassist beschimpft werde, auch dies ist heute der Online-Tagespresse, etwa beim Focus, zu entnehmen. Und da die betagte deutsche Minirentnerin nicht regelhaft das Sozialsystem melkt, ohne jemals eingezahlt zu haben, muss sie eben weiterarbeiten, vor Morgengrauen Zeitungen austragen, Flaschen sammeln, was auch immer.

Nun ist mir klar, dass sich die Grenzen der individuellen Wahrnehmung betreffend des Alters der Menschen verschieben, wenn man selbst etwas reifer ist.

Um es auf den Punkt zu bringen, früher waren alle ‚alt‘, die älter waren als ich, heute sind alle ‚jung‘, die jünger sind als ich. Es fällt mir selbst schwer, das Alter ‚Junger‘ auch nur halbwegs korrekt zu schätzen.

Also, heute sprach man in den Nachrichten, etwa im MOMA, darüber, dass in unserem Land, ich nenne es persönlich noch Deutschland, ein trotzdem geringer Prozentsatz ‚Betagter‘ heute länger arbeitet. Es traf mich wie ein Eimer kaltes Wasser, als der Sprecher verkündete, dass mit ‚Betagten‘ Menschen ab 60 Jahre gemeint sind. Alle die jünger sind als ich, sind jung.

Immer wieder wird hierzulande von einem Fachkräftemangel konfabuliert, meist im Zusammenhang mit der Begründung des unbedingten und unbeschränkten Zuzugs von Menschen aus dem islamischen Raum. Ich behaupte, diese meist nur basal gebildeten Immigranten werden das Fachkräfteproblem im nächsten Jahrzehnt nicht lösen. Zumal es vielen Eingewanderten schwerfällt auf Grund ihrer soziokulturellen Prägung den Anforderungen des stringenten deutschen Arbeitslebens zu entsprechen.

Für dieses Klientel geht die – meist weiblich geprägte – Gesellschaft auf jeden „Sonderwunsch“ ein, das Verständnis für ‚kulturelle Besonderheiten‘ scheint schier grenzenlos zu sein, Forderungen werden dagegen nicht gestellt, höchstens an die Eingeborenen.

Viele Fachkräfteprobleme liessen sich lösen, wenn die Gesellschaft zur Abwechslung auch einmal auf die Bedürfnisse der ‚Betagten‘ eingehen würde. Für dieses Klientel bleibt allerdings, auch wieder weiblich dominiert, lediglich der Begriff des „bösen alten weissen Mannes“, dabei gern vergessend, des es gerade im westlichen Teil Deutschlands in den letzten 70 Jahren meist der jetzt „alte weisse Mann“ war, der täglich, manchmal bis zur Selbstaufgabe, schaffen ging.

Wenn unsere Politik halbwegs Verstand hätte, würde sie sich überlegen, wie erfahrene ältere Fachkräfte im verantwortlichen Berufsleben gehalten werden können. Aus eigener Erfahrung und vielen Gespräche mit gebildeten/erfahrenen ‚Betagten‘ weiss ich, dass dies ganz einfach wäre.

Mit zwei einfachen Maßnahmen liessen sich viele betagte Fachkräfte im Arbeitsmarkt halten:

  1. Es müssten Arbeitsbedingungen geschaffen werden, denen die ‚Betagten‘ entsprechen können. Das betrifft die Schwere der Arbeit einerseits und die Arbeitsorganisation andererseits. Beides sollte problemlos möglich sein, so die Gesellschaft es will.
  2. Das Weiterarbeiten muss sich lohnen! Solange die steigenden Steuern für Rentner nahezu jeden Zuverdienst auffressen, lohnt sich die Arbeit für viele ‚Betagte‘ nicht. Will die Gesellschaft die Erfahrung und die Arbeitskraft älterer Menschen weiter nutzen, bedarf es eines konsequenten steuerlichen Umdenkens. Warum sollen ‚Betagte‘ mit begrenzter Lebenszeit, ihre nun in der Tat wertvoll werdende Zeit für Arbeit verschwenden, wenn dies letztendlich von der Gesellschaft nicht honoriert wird? Mir fällt beim besten Willen kein Grund ein, wenn andererseits nichtproduktive Teile unserer Gesellschaft, wieder dominiert von den weiblichen Protagonisten, gehätschelt und gepäppelt werden. Warum sollte ich als 70 Jähriger schaffen gehen, meinen Zuverdienst zum Finanzamt geben, um damit beispielsweise 20 oder 30 jährige Arbeitsunwillige zu alimentieren?

Also Politik, es liegt nicht an den ‚Betagten‘, von denen sind viele motiviert, wenn die Bedingungen – unter denen sie weiter arbeiten wollen und können – ihren aktuellen Fähigkeiten entsprechen. Dafür können sie oft ihre altersbedingten Defizite durch Erfahrung ausgleichen.

Es liegt an der Gesellschaft sich diesen Schatz an Leistungsfähigkeit und vor allem – willen zu erhalten.

Ein Interesse der Gesellschaft an den ‚Betagten‘ sehe ich derzeit auch nicht im Ansatz bzw. es reduziert sich auf deren Verwahrung, woran sich wiederum trefflich verdienen lässt.

Unabhängigkeit der Justiz …?

Man mag zu den Clans stehen wie man will, ich selbst bin sehr dafür ihnen gegenüber Recht und Gesetz kompromisslos durchzusetzen.

Aber seit wann legt der CDU-Generalsekretär fest, wer in den Knast geht und wer nicht?

Ist die Aussage tatsächlich ernst gemeint, wirft es ein bezeichnendes Licht auf die Unabhängigkeit der Gerichte.

Grenze des Erträglichen …

Die Grenze des Erträglichen ist mit solchen Vorfällen erreicht. Sollte mir das im ärztlichen Dienst auch nur ein einziges Mal in dieser Form passieren, sattele ich meine Schecke und gehe nach Hause, unabhängig davon vom wem die Übergriffe ausgehen und ob die Randalierer, weiss, schwarz oder meinetwegen auch grün sind.

Unsere ununterbrochen Toleranz predigende und fordernde Gesellschaft …

https://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Koenigs-Wusterhausen/Koenigs-Wusterhausen-Tagesmuetter-wollen-Kind-von-AfD-Sympathisanten-in-Koenigs-Wusterhausen-nicht-aufnehmen

Ohne Worte, auch wenn ich hier die Hintergründe nicht kenne ….. Aber, was kann es für humane Gründe geben, um schon ein einjähriges Kind auszugrenzen? Keine!