Fake news in Zeiten von Corona?

Sicherheit und Unsicherheit

Heute morgen konnte man lesen, dass der Innenminister von Niedersachsen Boris Pistorius fordert, dass Fake news zum Thema Corona hart bestraft werden sollen.

In der „Heute“-Sendung um 19.00 Uhr wird die Justizministerin zitiert, die Gleiches fordert und gleich androht.

Dagegen ist nichts, aber auch gar nichts zu sagen, in der Situation, heute am 17.03. macht es keinen Sinn die schon maximal verunsicherten Menschen weiter zu irritieren.

Trotzdem steht die Frage im Raum, was sind bei Corona die Wahrheiten, was sind bei Corona Fake news?

Ehrlich, ich weiss es nicht.

Es gibt viele offene Fragen, die beantwortet werden müssen und auf deren Beantwortung wir Bürger ein Anrecht haben.

Im Moment ist nicht die Zeit diese Dinge zu diskutieren, es stehen eindeutig andere Fragen absolut im Vordergrund.

Wenn die Corona-Bedrohung – hoffentlich – bald abgewehrt sein wird, müssen diese Fragen auf den Tisch, sie müssen beantwortet werden, damit das Vertrauen der Bürger in den Staat nicht irreversibel Schaden nimmt. Und, man kann Vertrauen nicht per Dekret herstellen. Vertrauen muss erarbeitet werden, die Politik hat aktuell einen Gutteil verspielt.

Die Verantwortung die Dinge transparent zu machen liegt beim Staat, die Bürger werden sich gedulden, aber nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

Tag 1 des Corona-„Notstandes“

Es ist, wie es ist

Eigentlich sind viele Menschen in den letzten Tagen wie aufgescheuchte Hühner, die merken, dass Reinecke Fuchs am Zaun lauert.

Jede Nachrichtensendung wird mitgenommen, alle „Informationen“ werden hoch und runter diskutiert. „Sogar die Virologen streiten sich, woher sollen wir dann wissen, was richtig ist?“ Pure Empörung, gespannte Erwartung allerorten. Gepaart mit einer gewissen Sensationsgier werden die veröffentlichten Infektionszahlen hergebetet, die Zahl der Toten ‚genüsslich‘ reflektiert, man ist ja nicht dabei.

Die Nachbarschaft blickt irritiert, als ich mich mit solchen banalen Dingen wie Gartenarbeit beschäftige und mich nicht an aufgebrachten Diskussionen beteiligen will, dass „doch nur die Hundefresser da in China“ an den ganzen störenden Geräuschen in unserer ach so heilen Welt schuld seien. Blöde Diskussionen, aber wohl nicht zu ändern. Die Frage ist, soll man dagegen halten oder es einfach ignorieren? Ich entscheide mich für letztere Option, in solchen Situation kann man die Menschen sowieso nicht umstimmen, sie wollen auch nicht umgestimmt werden, sondern nur in ihrer negativen Meinung bestätigt. Es ist ein bekannter und beliebter Kompensationsmechanismus, die anderen für das eigene Elend, in dem Fall die eigene Angst verantwortlich zu machen. Und warum sollte ich mich als Projektionswand ihrer Ängste aufdrängeln? So leidens-„geil“ bin selbst ich nicht mehr.

Heute morgen – nach dem Nachtdienst – bietet sich nun ein erschütterndes Bild.

Es geht einfach die Sonne auf, einfach so, keine Aufregung allerorten, keine Polizei, kein Sirenengeheul auf den Strassen. Scheinbar beginnt ein Tag wie jeder andere auch, ich habe das Gefühl einige der Menschen denen ich begegne sind schlichtweg enttäuscht.

„Nichts los,“ ist der Kommentar der Bäckersfrau, als ich wie immer meine gewohnte Zahl frischer Semmeln hole. Sie blickt mich gespannt an, so als müsste ich „von Amts wegen“ mehr wissen als sie. Sie scheint enttäuscht, als ich ihr ‚weiterhin einen guten Tag‘ wünsche, mit ein klein bisschen schlechtem Gewissen, da ich weiss, dass sie schon knapp 2 Stunden gearbeitet hat, bevor sie 7.00 Uhr ihren Stand öffnet.

Auf der Straße ist es dann doch ‚etwas anders‘ als sonst.

Wenn man seit Jahren täglich und fast passgenau zur gleichen Zeit die gleiche Strecke fährt, kennt man auf einer Straße der L-Kategorie mindestens jedes zweite entgegenkommende Auto, ja gelegentlich sogar die Reihenfolge. Nicht wenige grüßen sich gegenseitig, ohne, dass sie sich persönlich kennen, angenehme Kontakte durch die Scheiben unserer Autos. So begegnet mir jeden Morgen ein junger Mann in einem laut röhrenden weißen Ford Mustang und dahinter kommt – als Konterpart – eine Kollegin in einem kleinen Lancia Ypsilon, von der ich weiss, dass sie gerade ihr Kind im Nachbarort in der Kindereinrichtung abgegeben hat. Heute morgen kommt der Mustang, ich warte auf den Lancia, er kommt nicht. Ich bin irritiert, bis mir einfällt, dass die Kita’s ja ab heute geschlossen sind. Die Kollegin muss ihren Tag neu organisieren, für manche ist der Tag eben doch anders.

Überhaupt, es ist deutlich weniger Verkehr als sonst morgens gegen 8.00 Uhr an einem Werktag, geschätzt weniger oder um die Hälfte des üblichen Aufkommens. Und, die Leute fahren auffällig weniger aggressiv als gewohnt.

Wenn das ein Effekt von Corona ist, so kann er noch eine Weile bleiben. 😀

Ich wünsche Euch allen einen coronafreien Tag, ich gehe jetzt in meinen Garten.

Es ist und bleibt sowieso wie es ist.

Alles Dummheit oder was … ?

Wenn Dummheit Schmerzen bereiten würde, müsste ER den ganzen Tag schreien.

Ich bin weit davon entfernt ein Corona-Hysteriker zu sein, obwohl ich zur potentiellen Risikogruppe gehöre. Es kommt, wie es kommt.

Mangels ursächlicher Therapiemöglichkeiten sind die Unterbrechung oder Verzögerung der Infektionsketten die einzige Möglichkeit auf die Corona-Pandemie Einfluss zu nehmen. Es wurden eine Reihe von Maßnahmen staatlich festgelegt, die nicht unbedingt populär sind, keine Frage. Der Ehrlichkeit halber muss man sagen, ob die Maßnahmen die erhoffte Wirkung zeigen werden hoffen wir, wissen können wir es noch nicht. Zumindest in China oder auf Taiwan hat es – dank straffer, staatlich forcierter Disziplin – geklappt.

Nun gibt es hier bei uns im Land der Träumer schon wieder einige – ich nenne sie bewußt – Idioten, die beschlossen haben sich auf sogenannten „Corona-Partys“ ganz bewusst der Infektion auszusetzen, einfach um es „hinter sich zu haben“. Die Idee und das persönliche Anliegen kann ich verstehen.

Es konterkariert allerdings die jetzt angelaufenen Maßnahmen, eröffnet neue Infektionsketten und ist absolut kontraproduktiv.

In Dresden beispielsweise tun dabei selbst medizinische Fachkräfte in „vorderster Front“ mit. Ich kann es nicht verstehen.

*

Es gibt im Land allerdings auch Leute, denen irgendwie der letzte Sturm offenbar das Gehirn so heftig durchgeschüttelt hat, dass sie jetzt intellektuell gar nichts mehr in die Reihe bekommen.

Etwa der Millionenerbe JA.

Ich habe noch nicht gehört, ob JA schon laut schreiend durch die Straßen rennt, verdient hätte er es ohne Zweifel. Mitleid hätte ich nicht!

„Leute, kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten!“

Einige von Euch mögen diese Spruch noch kennen. Oma Anna selig gebrauchte ihn gesetzmäßig immer dann, wenn etwas Unvorhergesehenes auf uns zukam. Etwa ein negativer Eintrag der Klassenlehrerin ins „Hausaufgabenheft“, den ich gewohnheitsmäßig lieber von ihr gegenzeichnen liess, statt meine Eltern damit nutzlos und in überflüssiger Weise zu ängstigen. Einzelne Informationen hätten sie sogar verunsichern können …

Für die Herren, die wie ich das Haupthaar absolut offen tragen und einmal wöchentlich mit dem Mähdrescher darüber hinweg fegen um auch das letzte zarte Spitzchen noch verlässlich abzusäbeln, sind Kämme entbehrliche Dinge. Wir brauchen sie ganz einfach nicht, was nicht heisst, dass wir nicht um ihre Existenz wissen würden.

Ich erinnere mich gerade, dass es in unserer Jugend Usus war den Kamm lässig in der Arschtasche zu tragen. Wenn ich also in Erfurt durch die Bahnhofstraße oder über den Anger ging, schlenderte, parlierte, hatte mindestens jeder / jede Zweite so’n Ding ‚hinten drin‘ stecken. Ein Teil ragte dabei gut sichtbar über den Rand der Tasche hinaus. Schöne Kämme waren begehrt, wenn auch nicht immer zu bekommen. Am liebsten wurden Stielkämme als Accessoire genutzt.

Historisch gesehen ist der Kamm eines der ältesten Geräte, die der Mensch zur Körperpflege nutzt.

Über Jahrhunderte war deshalb der Kammmacher ein angesehener, weil auch künstlerisch angehauchter Beruf. Siehe hier:

Kamm aus Walrosselfenbein,
um 1100

Ursprünglich dienten die Kämme neben der Schönheit auch der Entfernung von Ungeziefer aus den Haaren, meist wohl Läuse, aber auch von anderen Dingen wird berichtet. Darüber hinaus eignet er sich hervorragend dazu das Haupthaar von zu viel Schmutz zu befreien. Diese Fähigkeit wird heute noch ausgiebig genutzt. Zumindest habe ich den Eindruck im städtischen ÖPNV, wenn man wieder einmal weder auf eine Armlänge, denn gar einen Meter Abstand steht. Da ich vor Jahren meinen Geschmack verloren habe, ist mein Geruch besonders ausgeprägt, was dann nicht immer das reine Vergnügen ist.

Neuerdings dienen Kämme erneut dem Kampf gegen das Ungeziefer auf den Köpfen, nur steckt sich wahrscheinlich niemand einen Läusekamm gut sichtbar in die Arschtasche. Erwerben kann man ihn alldieweil überall, allerdings meist sehr diskret.

Der Kamm diente Oma Anna selig im übertragenen Sinn auch zur Zuordnung der Menschen in ihrem Umfeld in „ordentlich“ und „unordentlich“. Ihr Lebensprinzip war: „Arm, aber sauber“. Wollte sie ausdrücken, dass es in einem anderen Haushalt nach ihrem Standard unordentlich zuging, „lag bei der, der Kamm neben der Butter“.

Also Leute, „kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten“ auf uns zu und wenn Euch Corona in die häusliche Quarantäne verbannen sollte, nutzt die freie Zeit, damit bei Euch nicht mehr „der Kamm neben der Butter liegt„.

Alles anders oder was … ?

Die Fahrradsaison naht.

Unser kleines Dorf, rund 400 Einwohner, direkt am Waldrand, das einzige Problem: keine Geschäfte, keine Kneipe. Früher gab es einen Bäcker, einen Fleischer, einen Schuster, ein kleines Lebensmittelgeschäft, alle haben den Löffel abgegeben. Zuletzt hat sogar der Kneiper final sein Gasthaus abgeschlossen. Es wird gemunkelt, er hätte seinen eigenen Umsatz nicht mehr schaffen können. Das war aber alles schon vor Corona-Zeiten.

Es gibt also wenig zu tun, selbst die Lügenbank ist verwaist.

Mein Garten ist für den März schon überfit. Falls nächste Woche doch noch einmal Frost kommt, habe ich Glück und kann von vorn anfangen. Zur Abwechslung haben wir das Winterfutterhäuschen für die Gartenvögel noch stehen lassen und füttern brav weiter. Ich kann da stundenlang zusehen, es ist wesentlich interessanter als die 1001ste Corona-Sondersendung im Televisor.

Zur Arbeit werde ich morgen weiter gehen, ist ja noch erlaubt, in meinem Fall sogar erwünscht.

Ansonsten gilt es die Fahrradsaison endgültig vorzubereiten. Sonst war es ja relativ einfach, Abstauben, Reifen, Bremsen, Lenkung, Kette spannen, Licht prüfen … und los.

Da ich in diesem Jahr etwas mehr Lust habe, werde ich mir ganz gründlich mein Rad aus der letzten Saison vornehmen, das füllt die Zeit.

Hat zufällig jemand einen passenden Sattel abzugeben? Alles Andere scheint ja noch brauchbar zu sein, nur mich so darauf zu setzen kann ich mir nur schwer vorstellen …. eigentlich gar nicht.

Mir fehlt die Vorstellung, wofür das runde Gefäß am Unterrohr gedacht ist? Ich habe mir gedacht, vielleicht für Bier? Aber unser Corona-Drosten wiederum hat von frischgezapftem Bier abgeraten. Fragen über Fragen

Ein Problem ist heute immer das richtige Styling. Welche Farbe bietet sich für den Rahmen an? Sollte ich das Rostbraun beibehalten? Und welche Farbe sollten dann Handschuhe und Schuhe haben? Einen Helm habe ich (leider) nicht, also entfällt das Problem.

Dann überlege ich mir, ob ich mir so ein lustiges buntes Ganzkörperkondom zulegen sollte? Ich finde es immer geil, wenn sich die Jahrzehnte und die Zentner im hautengen Outfit lasziv vom Rad winden.

Und, meint ihr, dass eine Luftpumpe unbedingt notwendig wäre?

Für jeden ernstgemeinten Ratschlag bin ich dankbar.

Einen weiterhin schönen coronafreien Nachmittag wünsche ich Euch.

Alles Panik oder was … ?

Ibuprofen und Corona

Durch die Medien geistert die aufgebrachte Meldung, dass Ibuprofen die Vermehrung von Corona im Körper forcieren würde. Ibuprofen, liebevoll ‚Ibu‘ genannt, findet sich geschätzt minimum in jeder zweiten Frauenhandtasche.

Ibu ist eines der beliebtesten Leckerli des gemeinen Deutschen.

Mehrfach wurde ich schon dazu gefragt, deshalb hier die Kurzfassung meiner Antwort:

Ibuprofen gehört zur Gruppe der peripher wirkenden Schmerzmittel und ist, zumindest in Deutschland sogar ab libitum rezeptfrei und unbegrenzt in der Apotheke zu bekommen.

In diese Gruppe gehören auch die anderen gängigen Schmerzmittel, Diclofenac, ASS, Indomethazin, Piroxicam, Arcoxia, um nur einige Substanzen zu nennen.

Sie wirken alle – in unterschiedlicher Ausprägung – antientzündlich, antipyretisch, also fiebersenkend und analgetisch, schmerzlindernd.

Durch die Medien geistert die aufgebrachte Meldung, dass gerade Ibuprofen die Vermehrung von Corona im Körper forcieren würde.

Das kann ich mir vom Wirkmechanismus her nicht vorstellen.

Unabhängig davon kann ich mir aber gut vorstellen, dass bei längerer Gabe von Ibuprofen, aber auch der anderen oben genannten Substanzen, der Verlauf bei einem schwer erkrankten Corona-Patienten verschlimmert werden kann!

Ibuprofen und Kumpane haben selbstverständlich auch unerwünschte Wirkungen. So wirkt es zum Beispiel negativ (!) auf die Nierenfunktion. Wer dazu veranlagt ist oder schon eine leichte Form der Nierenschwäche hat, merkt, wenn er das Präparat über einige Tage einnimmt, dass seine Beine anschwellen, somit eine Wassereinlagerungen durch die Reduzierung der Nierenfunktion entsteht.

Sind der Organismus und damit auch die Nieren, etwa im Gefolge der Viruserkrankung bei Schwerkranken, sowieso schon bis an die Grenzen belastet, können diese Medikamente letztendlich sehr schnell „den letzten Schubs“ ins Nierenversagen geben.

Und Nierenversagen bei an einem sich schon schwerst kranken Patienten, das will niemand haben.

Also mein Rat:

  • Auch ohne Corona so wenig Schmerzmittel wie möglich, ein nicht kleiner Teil unserer Dialysepatienten ist dort wegen einer chronischen Schädigung der Nieren durch diese Mittelchen.
  • Solltet Ihr Corona- oder eine andere belastende Infektion haben, auch die saisonale Influenza, ist es bei längerer Einnahme dieser Mittel unbedingt notwendig, engmaschig die Nierenfunktion zu überwachen.
  • Bei den geringsten Anzeichen einer Nierenschädigung, Ödembildung an den Unterschenkeln, das Zeugs schnellstmöglich absetzen.
  • Lasst Euch nicht davon täuschen, dass Ibu bis 400 mg rezeptfrei zu bekommen ist. Wenn man 2 x 400 mg nimmt, sind es auch 800. Und die skizzierte Nierenschädigung ist nur bedingt dosisabhängig. Bei geringeren Dosen über längere Zeit, dauert es eben etwas länger bis die Grenze zur irreversiblen Schädigung erreicht ist

So, jetzt setze ich mich bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen im T-Shirt in den Garten. Mag der blöde Corona doch machen, was er will.

Alles erschütternd oder was … ?

Was sind eigentlich die Ursachen?

Giskoes-fotos hat folgenden Beitrag verlinkt, der mir den Atem genommen hat, bis jetzt hat er sich noch nicht wieder beruhigt. Danke trotzdem dafür.

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP02120_130320.pdf

Zum Inhalt will ich mich heute nicht äußern, lest selbst und bildet Euch eine Meinung. Ich kann und will Euch da nicht beeinflussen.

Eigentlich will ich es nicht glauben, aber allein schon die Tatsache, dass das Gelesene seit Stunden in meinem sonst recht abgeklärten Kopf rumort, gibt mir zu denken.

Natürlich ergeben sich Fragen, viele Fragen, die sich kaum jemand laut zu stellen wagt. Ich versuche selbst zu vermeiden mir diese Fragen rein gedanklich vorzulegen, würde mich doch vielleicht die Antwort in meinen Grundfesten erschüttern, ich weiss es nicht, zumindest hoffe ich es nicht.

Warum ist es immer wieder China, wo sich solche Epidemien besonders manifestieren?

SARS 2002 und 2003, die verschiedenen Vogelgrippen, ihr erinnert Euch H7N4 und H7N9 usw. Es wird international berichtet, dass jetzt 2020 zeitgleich zu Corona noch eine neue Form der Vogelgrippe dort ausgebrochen ist.

Warum immer China und warum so geballt?

Es wird – der Einfachheit halber – immer auf mangelnde Hygiene und meinetwegen den Verzehr von Wildtieren in China bezogen. Ich behaupte, die hygienischen Voraussetzungen auf einem Markt und die Ernährungsgewohnheiten in Südeuropa, Südosteuropa, dem Nahen Osten oder in Afrika unterscheiden sich nicht grundlegend und sind keinesfalls ‚besser‘. Warum kam und kommt es dort nicht zu solchen extremen Ausbrüchen, wenn dies doch die einzige Ursache wäre?

Die Beantwortung dieser Fragen muss Zeit haben, Zeit bis Corona keine grundlegende Bedrohung unserer Lebensgrundlagen mehr ist.

Aber dann hat die Menschheit ein Recht darauf, sie zu stellen und auch eine Antwort darauf zu bekommen. Möge die Antwort „So oder So“ ausfallen, aber eine Antwort und Schlussfolgerungen müssen auf den „Tisch des Weltgemeinschaft“.

Leider werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Fragen auch nach Corona von der Mehrheit der Menschen sofort wieder „in den Skat gedrückt“ werden.

Die Antwort darauf könnte die Menschen eventuell verunsichern.

Und wer möchte schon gern verunsichert werden?

Alles Natur oder was … ?

Manchmal könnt‘ ich platzen…

… wie gestern die Blattknospe an meinem Amerikanischen Tulpenbaum Liriodendron tulipifera.

So der für Ende n.W. angekündigte Frost nicht alle Blütenträume erstickt, wird er gegen Mitte Juni diese Blüten tragen. Und, er wird sich nicht darum scheren, was Corona dazu sagt.

Leute, führt Euer Leben weiter, mit Vernunft und Augenmass für die Situation, so wie sie heute ist.

Ich bemerke eine immer größere Hysterie, in meinem sozialen Umfeld, im Job in der Klinik, in den Medien, dort sowieso und besonders heftig geschürt.

Und, ein interessantes Phänomen: die „Jungen“ reden sich selbst Mut zu, indem sie plötzlich über die Gefährdung der „armen Alten“ jammern.

Liebe junge Leute,

keine Angst, wir können damit umgehen. Dass ihr es könnt, dass könnt ihr jetzt beweisen.

Aber wo bleibt eigentlich Euer #Aufschrei gegen:

https://www.welt.de/kultur/article206548759/ARD-Satire-Coronavirus-rafft-die-Alten-dahin-Das-ist-nur-gerecht.html

Keine Zeit? Habt Ihr gerade Wichtigeres zu tun?

Euer dröhnendes Schweigen dazu bedeutet Zustimmung!