Alles Wenden oder was … ?

Ein Bundesamt voll Prepper

Erst vor wenigen Monaten habe ich gelernt, dass es neben Politikern noch andere seltsame Spezies in unseren schönen Landen gibt, die der Beachtung durch die Staatsmacht bedürfen.

Interessant fand ich die „Prepper“, erkannte ich doch bestimmte Verhaltensweisen unter denen ich im Osten sozialisiert worden war.

Da im Osten zu DDR-Zeiten außer Schnaps schlichtweg alles „Mangelware“ war, bekamen wir schon mit der Muttermilch vermittelt: „Du musst kaufen, wenn es etwas gibt und nicht dann, wenn Du etwas brauchst.“ Denn wenn ich etwas brauchte, dann gab es das nicht. Und nicht alles liess sich tauschen.

Also hatte fast jeder OstBürger in der Regel sein eigenes Vorratslager, für die Dinge, die er brauchte, aber die es dann vielleicht gerade nicht gab.

Genauso machen es die Prepper, sie betreiben Lagerwirtschaft für die irgendwann zu erwartende gesellschaftliche Apokalypse. Die Prepper werden als mindestens genauso gefährlich erachtet, wie Reichsbürger, Radikale von links und rechts, AfD-Wähler, CDU-Mannen der „Werteunion“, wie Thüringer und Sachsen, Klimaleugner, Coronavirusträger oder gar Menschen mit eigener Meinung.

Die Prepper wurden inzwischen auch unter staatliche Beobachtung gestellt.

https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/deutsche-prepper-werden-kuenftig-vom-innenministerium-beobachtet-7778632.html

Persönlich kenne ich keinen Prepper, nur Menschen, die dem Messie-Syndrom nachhängen.

Nun lese ich heute im Bonner Generalanzeiger: https://www.general-anzeiger-bonn.de/ratgeber/essen-und-trinken/nahrhaft-kochen-ohne-strom-bundesamt-plant-notfallkochbuch_aid-48972449?output=amp

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) will uns Bürger mit einem Notfall-Kochbuch im Falle eines – zu erwartenden – generalisierten Stromausfalls unmittelbare Hilfen an die Hand geben“

BKK-Präsident Christoph Unger sprach von der „Fähigkeit zur Selbsthilfe und zum Selbstschutz, verbunden mit der Übernahme an Verantwortung für sich und andere“, die man fördern wolle. „Insofern raten wir nicht nur zur Bevorratung von Lebensmitteln, sondern wollen mit diesem organisationsübergreifenden Projekt den Bürgerinnen und Bürgern auch praktische Hilfe anbieten!“ 

Also ein ganzes Bundesamt voller Prepper, da hat der frisch gewendete Horst mit seinen Leuten im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ja alle Hände voll zu tun, wenn er die alle überwachen will.

Und, was sind das eigentlich für defätistische Vorstellungen, natürlich gelingt die Energiewende unserer Kanzlerin, keine Angst. Und wenn nicht, dann stehen allein die Populisten aller Couleur in der Verantwortung, sie haben dann durch ihren puren Unglauben alles zerstört..

Nur, was machen die Fahrer von E-Autos? Die hat es dann schlichtweg angeschissen. Ich überlege, ob ich „für den Fall der Fälle“ eine kleine Herde von Eseln als Zugtiere zum Verleihen vorhalte? Die könnte ich dann gut vermieten. Auf eine Eselei mehr oder weniger kommt es ja auch nicht mehr an.

Übrigens, wenn ihr morgen beginnt Eure Vorräte aufzufüllen, bitte Kerzen nicht vergessen und eine Solarbank für’s Smartphone, alles Andere hat Zeit. Ich habe mir übrigens für den Fall der Fälle bereits ein Notstromaggregat in den Keller gestellt, aus „Klimaschutz“-Gründen selbstverständlich rein elektrisch betrieben.

4 Kommentare zu „Alles Wenden oder was … ?

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