Alles Zukunft oder was … ?

Die große Transformation

Die Medien überschlagen sich in der Berichterstattung über die Rede der Kanzlerin in Davos.

Ein neuer Wort-Stern, ein neues Schlagwort, vielleicht sogar Totschlagwort wurde geboren:

„Transformationen von gigantischem, historischem Ausmaß“ kommen auf uns zu.

https://www.welt.de/politik/article205283507/Merkel-in-Davos-Gesamte-Art-des-Lebens-in-naechsten-30-Jahren-verlassen.html

https://www.focus.de/politik/ausland/davos-im-news-ticker-bundeskanzlerin-angela-merkel-tritt-heute-vor-das-publikum_id_11571185.html

Ja, die „große Transformation“ droht, sie droht – auch diesmal wieder – ohne Not, wie das Abschalten der Kernkraftwerke, das Schleifen der modernen Kohlekraftwerke, der massenhafte Aufbau von Windrädeln, das Bepflastern nahezu jeder freien Stelle mit Solaranlagen, das Niederringen der weltweit führenden Autoindustrie, die gottähnliche Anbetung einer Minderjährigen aus Schweden, das Einknicken vor zwei jungen Damen des Reemtsma-Clans und und und….

Die große Transformation steht an, der „große Sprung in die Zukunft“.

Wenn ich mich richtig erinnere, war der letzte „große Sprung“ der von Mao’s ‚Roten Garden‘.

Junge Leute wurden/werden mehr oder weniger fanatisiert – heute über das Schüren von Ängsten in der Nähe des Jenseits – und gegen die „Alten“ und „Unwilligen“ in Gang gesetzt. Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon die gesammelten Honoratioren – heute heisst es ‚Eliten‘ – aus Politik, Kirchen und Wirtschaft mit geschorenen Haaren und in einheitlichen blauen Anzügen auf dem Feld in sengender Sonne Fronarbeit verrichten, während die Roten Garden inzwischen Universitäten, Kirchen, Forschungseinrichtungen, modernste Industriebetriebe, Bibliotheken, Kultur in Schutt und Asche legen, dabei ohn‘ Unterlass Askese predigend.

Die ganze „Klimabewegung“ hat inzwischen etwas sektenartiges, fehlt nur noch das Drohen mit dem notwendigen kollektiven Selbstmord à la Vernon Howell oder nach Vorbild der „Volkstemplersekte“ von Jim Jones in den Wäldern Guyanas. „Rettet das Klima“.

Mit – nach außen – oma-artigen Formulierungen – heute von der Kanzlerin – werden die Menschen de facto eingeschüchtert:

„Es gebe einige Menschen, die bei Veränderungen mitgenommen werden müssten und nicht übergangen werden dürften.“

Auf deutsch: die Menschen dürfen keine eigene Meinung mehr haben, wenn sie sie haben sind sie unterbemittelt, bedauernswert und warten nur darauf „mitgenommen zu werden“. Und wer will schon als unterbemittelt gelten? Nur wenige trauen sich noch eine anderslautende Meinung offen auszusprechen.

Sie konfabuliert weiter: „Der Klimawandel sei eine „Frage der völlig klaren Evidenz wissenschaftlicher Fakten – aber wir leben in einer Zeit in der Fakten mit Emotionen konkurrieren.“

Richtig, die Frage ist nur, Wer vertritt die Fakten und wer die Emotionen? Die Evidenz von Rechenmodellen die Klimaentwicklung betreffend, Herr im Himmel, vielleicht ein Hinweis, aber nie ernsthaft mit einer Evidenz zu belegen.

Ein weiteres merkelsches Narrativ: „Der Preis des Nicht-Handelns in der Klimafrage sei deutlich höher als der des Handelns.“

Mag ja sein, aber woher genau weiss sie das? Sie weiss es nicht, sie postuliert es einfach, belegt es mit der Aura ihres naturwissenschaftlichen Hintergrundes und glaubt es nach genügend Wiederholungen selbst.

Verdammt nochmal, mich muss niemand mitnehmen, ich vertraue der Menschheit, ihrer Intelligenz und ihrer Kraft und zwar dann, wenn es an der Zeit ist. Dazu ich brauche weder „Rote Garden“ noch Johann Tetzel.

Was ich sagen will, Leute passt auf, bleibt wachsam, passt auf bevor die Roten Garden hier durch die Straßen ziehen und alles „Alte“, das was wir bisher geschaffen haben, im Namen eines imaginierten Fortschritts in Schutt und Asche legen. In China zumindest hat es Jahrzehnte und einer gewaltigen gesellschaftlichen Kraftanstrengung bedurft, sich davon wieder zu erholen.

Mag man Donald Trump finden, wie man will, in einem Punkt hat er – finde ich – recht: Optimismus ist angesagt, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die der gesamten Menschheit. Wir sind dem Mittelalter entwachsen und brauchen nicht mehr die unterwürfige Hinwendung zu selbsternannten Weltuntergangsapologeten, auch wenn deren „Geschäftsmodell“ nach wie vor perfekt funktioniert.

Ich weiss nicht, wie oft die Menschheit schon mit dem drohenden Weltuntergang geschreckt wurde, eingetreten ist er nie und er wird es auch diesmal nicht.

Überzeugt bin ich, die Menschheit wird ihre Antworten finden und zwar sinnvolle, dann wenn es an der Zeit ist..

Ein Kommentar zu „Alles Zukunft oder was … ?

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