Alles sozial oder was … ?

Heute: der alternativlose Atomausstieg

In diesem unseren Land werden seit Jahren die beispiel- und alternativlosen Entscheidungen unserer Kanzlerin von der Mehrzahl der Menschen zu recht vorbehaltlos akzeptiert, sind sie doch Ausdruck ihrer „vom Ende her gedachten“ Entscheidungsweisheit.

Während es früher im Osten Deutschlands die Weisheit „der Partei“ zu bejubeln galt, reicht heute – ‚dem da oben sei’s gedankt‘ – eine einzige Person.

Glücklicherweise haben Politik und Medien unisono einen Weg gefunden, um eventuell doch zweifelnde, weil unverständige Menschen zu bekehren – man schiebt sie kurzerhand in die „rechte Ecke“ ab und verweist auf deren Nähe zur AfD. Somit gestaltet sich selbst diese Partei zu einem Glücksfall für Merkel, wenn es sie nicht gäbe, die AfD, müsste sie sie erst erfinden.

Die internationalen Nörgler und Belächler der deutschen Politik allerdings sind nicht so zügig zum Verstummen zu bringen. Hierzu fehlen noch die positiv konnotierten Mechanismen.

Nun kann man den „Atomausstieg“ ohne Zweifel von verschiedenen Seiten beleuchten, von denen keine allein selig machend ist.

Eine mögliche Betrachtungsweise besteht darin, die Folgen des Atomausstiegs zu betrachten und auch ökonomisch zu bewerten.

So zitiert etwa Alex Tabarrok auf dem Blog ‚Marginal Revolution‘ eine Studie des „National Bureau of Economic Research“ verantwortet von Stephen JarvisOlivier Deschenes und Akshaya Jha wie folgt:

Germany’s closing of nuclear power stations after Fukishima cost billions of dollars and killed thousands of people due to more air pollution. Here’s Stephen Jarvis, Olivier Deschenes and Akshaya Jha on The Private and External Costs of Germany’s Nuclear Phase-Out:

Following the Fukashima disaster in 2011, German authorities made the unprecedented decision to: (1) immediately shut down almost half of the country’s nuclear power plants and (2) shut down all of the remaining nuclear power plants by 2022. We quantify the full extent of the economic and environmental costs of this decision. Our analysis indicates that the phase-out of nuclear power comes with an annual cost to Germany of roughly$12 billion per year. Over 70% of this cost is due to the 1,100 excess deaths per year resulting from the local air pollution emitted by the coal-fired power plants operating in place of the shutdown nuclear plants. Our estimated costs of the nuclear phase-out far exceed the right-tail estimates of the benefits from the phase-out due to reductions in nuclear accident risk and waste disposal costs.

Moreover, we find that the phase-out resulted in substantial increases in the electricity prices paid by consumers. One might thus expect German citizens to strongly oppose the phase-out policy both because of the air pollution costs and increases in electricity prices imposed upon them as a result of the policy. On the contrary, the nuclear phase-out still has widespread support, with more than 81% in favor of it in a 2015 survey.

If even the Germans are against nuclear and are also turning against wind power the options for dealing with climate change are shrinking.

Im Original nachzulesen unter:

https://www.nber.org/papers/w26598

Leute, lasst uns heute gemeinsam die Backen aufplustern und in die Windräder blasen, es herrscht – zumindest hier bei mir – Windstille und der Himmel ist dicht bedeckt, sodass die Sonne auch nicht viel hergibt.

Auf das die Küche nicht kalt werde, vom Ende her gedacht.

3 Kommentare zu „Alles sozial oder was … ?

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