Mitten aus dem Sand … die kleine Presseschau.

Greta jettet um die Welt, freudlos blickende und – sorry – optisch reizlose junge Frauen fordern in den Medien den unbedingten Verzicht auf Fleisch, Scholz jongliert wie ein Banklehrling im ersten Ausbildungszahl grinsend mit Zahlen, die inzwischen niemand mehr glaubt, das ZDF lässt in seinem ZDF-Fernsehgarten ohne jegliche Konsequenz ältere Menschen, Rentner, „Omis und Opis“, von einem dämlichen Jungspund beleidigen, dessen Kindheit und Jugend wahrscheinlich pikanterweise wesentlich durch die Gagen seines Vaters in der ARD-Lindenstraße vergoldet wurden.

Unisono dreschen die Medien auf Trump und Johnson, während die ewige Kanzlerin plötzlich – wen wundert’s – wieder mit Viktor Orban kuschelt. Selbst die Leitmedien sind empört, nicht wegen Orban, sondern dass ihnen die Kanzlerin ihre erneute Volte nicht vorher angesagt hatte. Brav und wohlgefällig waren sie ihr bisher auf dem Anti-Orban-Weg nachgelatscht, nun ist über Nacht alles wieder einmal ganz anders. Da muss doch sogar die willigste ChefredakteurIn irre werden

Salvini ist die Inkarnation des Bösen, des Unmenschlichen, während man tatsächlich vergessen zu haben scheint, dass weiland Obama in ähnlicher Weise die Einwanderungsmöglichkeiten von Kubanern in die USA, die damals auch noch unter Lebensgefahr über das Meer in die Staaten kamen, restriktiv verschärft hatte. Der eine wurde als Heiland gefeiert, der andere ist der Beezlebub.

Vor dem Landgericht Lübeck steht eine 4 fache Mutter vor Gericht, weil sie ihren und den Lebensunterhalt ihrer Kinder unlauter – vom Amt – erschlichen haben soll. Hätte sie ein halblegales Steuervermeidungsmodell zu ihrem Vorteil und zum Schaden des Staates genutzt, hätte kein Hahn danach gekräht.

Vor wenigen Wochen schien es kein wichtigeres Thema zu geben, als die Rettung der Welt oder mindestens des Weltklimas durch die Einführung von E-Scootern für hippe Großstädter, heute beklagen sich die gleichen Medien über die Vermüllung der Städte durch den überall abgelagerten „Elektroschrott“.

Früher habe ich den Urlaub auch immer zum ausgiebigen Zeitungslesen genutzt, mir stapelweise Zeitungen gekauft, die ich – ehrlich – meist nur rudimentär gelesen habe. Heute weiss ich, das Geld kann ich mir sparen, das Meiste ist eh nur Tinneff und Verarsche.

Also dusche ich jetzt – 8.00 Uhr – lieber und gehe unten im Hotelrestaurant frühstücken, versprochen ohne Laktoseintoleranz, ohne schlechtes Gewissen, ohne Weizenunverträglichkeit und den veganen Tofu werde ich mit betonter Verachtung strafen, selbst ohne Quinoa und getrocknete, um die halbe Welt geflogene geheimnisvolle Beeren werde ich zumindest heute noch – halbwegs – überleben.

Euch allen einen guten Tag.

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