Der Kastanienbaum…

Hebe ich meinen Blick vom Display nach oben, fällt er durch das Fenster unmittelbar auf einen Kastanienbaum.

Er ist jetzt im vollen satten Grün, die Blütenkerzen sind am Verblühen, einzelne Blüten sind schon am Verblassen, andere sind noch strahlend weiss. In wenigen Wochen werden sich auf den jetzt kräftigen Blättern die ersten kleinen braunen Stellen zeigen, sie werden an Spannung verlieren, sich früh völlig braun verfärben und dann früher als an den anderen Bäumen rund herum abfallen.

Ich nehme an, dass er es wie in den letzten Jahren trotzdem schaffen wird viele stachlige Früchte auszubilden, sie werden aufreissen, die Kinder der umliegenden Häuser werden sich dann einfinden und die dunkelbraunen Früchte einsammeln.

Seit 25 Jahren beobachte ich diesen Baum, er ist gewachsen und mehrere Generationen von Kindern haben sich um die braunen, runden, glatten Früchte gestritten.

Die Kinder, die vor 20 Jahren die Kastanien aufgesammelt haben, sind inzwischen selbst Eltern und kommen mit ihren kleinen Kindern.

Ich gehe davon aus, dass auch in weiteren 25 Jahren Kinder dort suchen und sich freuen werden, wenn sie die glatten, braunen Früchte durch ihre kleinen dicken Finger gleiten lassen. Erleben werde ich dies nicht mehr, aber es wird so sein.

Wir sind es gewohnt, wir werden so erzogen, es wird uns täglich über die Medien eingebleut: Wir sind wichtig, furchtbar wichtig, überaus wichtig, am allerwichtigsten auf dieser Welt.

Aktuell kasteien wir uns selbst, indem wir in einer Art gesellschaftlicher Psychose über die Chimäre eines „menschengemachten Klimawandels“ reflektieren und uns zur allein bestimmenden Kraft gegen alle naturwissenschaftlichen Gegebenheiten auf dieser Welt erklären. Untergangsszenarien werden mit grellsten Farben an die Wand gemalt, inzwischen dient das Klimathema auch dazu die Menschen zu disziplinieren.

Greta, ein Kind aus Schweden wird zur Ikone erklärt, nahezu vergöttert schreitet sie durch die Welt, niemand, der halbwegs bei Verstand ist, kann diese Entwicklung nachvollziehen.

Ich weigere mich in diese Hysterie einzustimmen, auch wenn ich von den Klimahysterikern damit zum Feind erklärt werde, ich vertraue auf die Kraft meiner Kastanie vor dem Fenster.

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