Alles Verantwortung oder was … ?

Es fehlt Angela Trapattoni …

Als Arbeitnehmer geht man einen Vertrag mit einem Arbeitgeber ein, verkauft seine Arbeitskraft und bekommt dafür ein Entgelt, welches typischerweise sein Überleben und die täglichen Bedürfnisse abdecken sollte.

Nimmt der Arbeitnehmer seine Tätigkeit nicht wahr, gibt es keine Kohle, es sei denn er ist ärztlich bescheinigt arbeitsunfähig oder er geniesst seinen rechtlich festgelegten Urlaub.

Das gilt für die Servicekraft, genauso wie für den Bandarbeiter, den angestellten Geschäftsführer oder meinetwegen auch den Chefarzt einer Klinik.

In der Demokratie sind die Politiker beim Bürger angestellt. Der Bürger wählt den Politiker, stellt ihn damit von produktiver Arbeit frei und entlohnt ihn dafür, dass die Stadt, der Kreis, das Land, der Bund regiert oder zumindest verwaltet wird.

Vereinfacht dargestellt wird unser Land auf Bundesebene seit der Bundestagswahl 2017 zwar rudimentär verwaltet, ansonsten beschäftigen sich die beiden Koalitionsparteien meist abwechselnd mit sich selbst.

Jüngstes Beispiel ist der Rückzug von Frau AKK vom Großteil ihrer politischen Ämter noch in diesem Jahr.

Und damit geht in der CDU der ganze Schmarrn der Kandidatensuche und -inthronisierung von vorn los. Nichts ist passiert, außer dem Erwerb von Pensionsansprüchen.

Die Meisten von Euch werden sich wahrscheinlich an die Wutrede des Fußball-Trainers Giovanni Trapattoni gegen die Spieler von Bayern München, die er de facto der Arbeitsverweigerung bezichtigte, erinnern.

Der Arbeitnehmer (Politiker) verweigert gegenüber seinem Arbeitgeber (Bürger) das Erbringen einer adäquaten Leistung. In der freien Wirtschaft gäbe es dafür keine Kohle.

Für Politiker gibt es nicht einmal eine Wutrede à la Giovanni Trapattoni, sie fallen IMMER weich.

Politik, die sich meist mit sich selbst beschäftigt ist entbehrlich. Dem Zitat von Trapattoni ist nichts hinzuzufügen.

3 Kommentare zu „Alles Verantwortung oder was … ?

  1. Liebe Clara, nun, Herr Kemmerich kam nach der Grenzöffnung als unerfahrener Poststudent nach Thüringen, hatte den Vorzug der ‚Westgeburt‘, bekam deshalb 1991 eine funktionierende „Friseur- und Kosmetikkette de facto hinterhergeworfen und hat sie profitbringend neu strukturiert. Den Ertrag bei gleichzeitig jämmerlicher Mindest-Entlohnung seiner Mitarbeiter hat er dann in einem Teil des Unternehmens „Weimar Uhren“ angelegt. Da kann man schon generös und öffentlichkeitswirksam „Verzicht üben“. Lg. R.

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